Wann wird es endlich Frühling?
Also langsam dürfte es mal losgehen mit ein bisschen Sonne und blauem Himmel… nicht mal die Vögel zwitschern bei diesem grauen Matsch-Wetter. Das letzte Sonnen-Intermezzo ist fast einen Monat her (am 28. Januar habe ich die ersten Krokusse im Garten erspäht).Dafür werden die Verkehrsinseln hier im Jakobsviertel schön bepflanzt – bei uns an der Gartenmauer steht seit gestern ein großer Baum im Beet. Wir freuen uns schon wenn er die ersten Blätter bekommt! Danke Amand für so viel Pflege der Grünanlagen.
März 1, 2012 at 8:04 am melinabu Hinterlasse einen Kommentar
Gemütliche Loungesessel
Draußen regnet und stürmt es seit Tagen. Ist uns doch egal. Denn seit einigen Wochen haben wir unsere supergemütlichen Ledersessel in denen wir wunderbar abhängen können. Wenn jetzt noch was vernünftiges im Fernsehn käme… aber zum Glück gibt es ja den digitalen Recorder von Unitymedia, mit dem wir die wenigen guten Filme aufzeichnen und später mit einem Glas Rotwein geniessen können. Und ansonsten bietet der Kamin ein wärmendes Programm… Ein Lob an BoConcept für den 1a Aftersales-Service. Die Lieferung erfolgte wie angekündigt (was echt eine Seltenheit im Möbelbusiness ist) und dazu gab es die passende Lederpflege und eine Flasche Wein.
Januar 13, 2012 at 9:48 am melinabu Hinterlasse einen Kommentar
Leuchtender Herbst
Der Herbst ist da! Und das mit erstaunlich schönem Wetter. Neben dem üblichen widdersdorfer Wind bringt er jede Menge Farbe mit. Da macht das Joggen zwischen den raschelnden Blättern richtig Spaß… Und wir überlegen, ob wir im Garten nicht noch Platz für ein oder zwei wunderschöne Amberbäume haben. Oder lieber Rotahorn? Um uns inspirieren zu lassen sind wir derzeit bei allen Baumschulen im Kölner Umland unterwegs und schauen uns Bäume an. Leider ist die Auswahl nicht so groß wie die Bildgalerie bei google… aber wir suchen weiter, schliesslich kann man ja auch mit ein paar Wünschen ins neue Jahr starten.
November 11, 2011 at 6:10 pm melinabu Hinterlasse einen Kommentar
Die Kölner Bronx? Unfassbar!
Als wir heute morgen beim Frühstück sitzen und auf die Parkplätze gegenüber schauen, trauen wir unseren Augen nicht: Das neue Auto unseres Nachbarn steht dort auf Pflastersteinen aufgebockt ohne Reifen und Alufelgen!
Das ist ja wie im schlechten Film – wie unverschämt dreist sind die Kriminellen eigentlich? Die Parkfläche ist gut einsehbar und ausgeleuchtet durch eine große Straßenlaterne – nach Polizeiangaben ja eine gute Präventivmaßnahme. Wir selbst waren gestern Nacht noch lange wach – das ganze muß also zwischen 2 Uhr nachts und dem Morgengrauen passiert sein.
Es ist wirklich unfassbar. Nach den zahlreichen Einbrüchen hier im Neubaugebiet wird es wirklich Zeit etwas zu unternehmen! Amand-Verantwortliche, bitte installiert Straßenkameras, und mehr Polizeistreife hier im Wohngebiet würde sicherlich auch zur Prävention beitragen. Wir sind doch hier in Köln Widdersdorf und nicht in New York!
Fensterputzer-Gutscheine von Amand?!
Das wäre doch mal eine nette Geste und gewiss ein Wunsch aller Anwohner. Bei all dem Staub und Sand, der hier im Neubaugebiet herrscht, kommt man mit dem quartalsweise anrückenden Fensterputzer leider nicht lange hin.Schon 3 Wochen später sind getrocknete Sandtropfen an den Fensterscheiben und die Gartenmöbel wieder eingestaubt . Die Hoffnung bleibt, dass es mit dem letzten Aushub uns gegenüber jetzt viel besser wird. So lange freuen sich zumindest die Kids, denn wenn die Gartenmöbel mit dem Schlauch abgespritzt werden, tanzen sie im Badeanzug durch die Wasserfontäne.
Und auch bei Mr. Wash stehen wir kurz vor der goldenen Kundenkarte
Mai 18, 2011 at 5:26 pm melinabu Hinterlasse einen Kommentar
Die Raupen – Attack from below (2011)
So lautet der Titel meines heutigen Horrorfilms. Minuten vorher schlenderte ich beeindruckt von der Blütenpracht durch unseren Garten und erfreute mich der blühenden Rhododendren, Flieder & Co.
Als ich mich bewundernd den weißen Schneebällen näherte, sah ich plötzlich, dass viele Blätter nur noch als Gerippe an den Ästen hingen. Irritiert von diesem Anblick ging ich ganz nah ran um den Grund des Übels zu finden, und dann sah ich sie: Hunderte von schwarzen fetten Fressraupen, die sich an der Blattunterseite eingenistet hatten und genüsslich das Grün verspeisten. Und nicht nur das – besonders gierige Exemplare hatten bereits die Blüten angegriffen! Schockiert und wütend bin ich mit einem dieser widerlichen Viecher zum Gartencenter. “Wartet nur ihr fetten eckelhaften Raupen… gleich kehre ich zurück mit der Chemiekeule. Und dann mache ich euch den Garaus.” So dachte ich zumindest.
Was ich dann vom Pflanzendoktor hörte hat mich mehr als erschrocken. Es handelt sich bei den Dingern um den gemeinen Schnellballblattkäfer, bzw. vielmehr um seine Larven. Die Larven fressen zwischen den Blattadern das Gewebe weg, bei starkem Befall können die Blätter völlig skelettiert sein. Nach 4 Wochen Fraßtätigkeit verpuppen sie sich am Boden. Dort schlüpfen nach wenigen Wochen die erwachsenen Tiere. Die Weibchen legen wiederum mehrere hundert Eier. Bääähh…
Und zum jetzigen Zeitpunkt kommt man mit Pflanzenschutzmittel nicht mehr weit. Die effektivste Methode sei das “Absammeln”. Häh? “Manuelles abknipsen aller befallenen Blätter.” Uargh, das meint der doch nicht ernst?? Doch, meinte er. Und er wollte mir partout kein Pflanzenschutzmittel verkaufen. Ob er nicht ein paar praktische Marienkäfer im Angebot habe, die sowas fressen?? Ne, leider nicht.
Wieder zu Hause angekommen habe ich mir erst mal einen Aperol Spritz gemacht. Alkohol desinfiziert schließlich. Dann habe ich mich mit Gummihandschuhen bewaffnet der Pflanze genähert. Ihr hinterhältigen, ekelhaften Raupenlarven - jetzt hat euer letztes Stündlein geschlagen…
Blatt um Blatt habe ich entfernt, doch das Ganze hat mehr als ein Stündlein gebraucht. Und wer mich kennt, weiß, was für eine Überwindung mich diese Aktion gekostet hat! Früher habe ich die Spinnen aus sicherer Entfernung mit dem 1200 Watt Miele Staubsauger entsorgt. Seit wir einen Garten haben, fange ich sie unter einem Glas und entlasse sie danach wieder in die Freiheit. Aber der heutige Horrorfilm war echt nicht zu toppen. Nachdem ich jetzt schon ne halbe Stunde unter der Dusche stand weil es mich überall juckte und ich mir einbildete, dass diese kleinen Monster in meinen Haaren und in meinen Hosenbeinen lauern, hoffe ich, dass sich die ganze Aktion auch gelohnt hat und ich die Schneebälle damit gerettet habe. Eins weiß ich mittlerweile ganz sicher: Gärtner ist definitiv nicht mein Traumberuf.
April 26, 2011 at 11:34 pm melinabu Hinterlasse einen Kommentar
Nachtresidenz
Nach über 12 Monaten und drei mehr oder weniger tätigen Elektrikern konnten wir gestern die erste laue Sommernacht auf der beleuchteten Terrasse verbringen.Der erste Elektriker kam zwar zum Briefing auf eine Tasse Kaffee vorbei, meldete sich jedoch nicht mehr mit einem Angebot. Der zweite angefragte Elektriker nahm bei der Info reiß aus, dass er für die Leuchten Löcher in die Bangkirai-Terrasse fräsen soll, und der dritte Elektriker hat zwei Leuchten eingebaut, dann kam der Winter mit viel Schnee. Und danach war von ihm nichts mehr zu hören (außer einer Rechnung). Der leuchtende Engel, der uns erschien, heißt Wolfgang und er hat mit Liebe zum Detail und sehr professionell für eine Topbeleuchtung zum Start in die Sommersaison gesorgt.
April 21, 2011 at 8:45 pm melinabu Hinterlasse einen Kommentar
Frühling im Jakobsviertel
Die ersten Sonnenstrahlen wecken uns und man hört Vogelgezwitscher in den vielen neu gepflanzten Bäumen an der Allee. Kein Zweifel – der Frühling kehrt ein. In unserem Garten sind schon die ersten Krokusse erblüht und wir warten auf das Meer an Tulpen… im Herbst haben wir über 200 Blumenzwiebeln gepflanzt, aber da sich im Winter eine große Feldmaus-Familie in unserem Garten eingenistet hat, sind wir gespannt, wie viele übrig geblieben sind.
Vor unserer Haustüre wird fleissig gebaut und die Häuser werden wirklich sehr schön mediterran. Und wenn wir Glück haben, ziehen sogar Freunde von uns in eines dieser Häuser. Insofern müssen wir uns bald zusätzliche Stühle für die open-air Grillabende auf der Terrasse unserer Jakobsresidenz anschaffen. Aber vorher muß ich nochmal die alljährliche Teakholz-Pfelegöl Aktion starten. Bangkirai-Dielen, Liegen, Stühle und Tisch wollen geölt werden um wieder fit für den Sommer zu werden.
März 15, 2011 at 1:03 pm melinabu Hinterlasse einen Kommentar











